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Beschreibung
Abstandsgewirke verfügen über zwei Decktextilien, die durch Abstandsfäden miteinander verbunden sind. Der Abstand der Verbindungen ist hierbei genau definiert. Sie werden wegen ihres speziellen Aufbaus auch als 3D-Textilien bezeichnet.
Die besonderen klimaphysiologischen Eigenschaften von Abstandsgewirken resultieren aus deren Konstruktion als belüftbare Elemente. Das hohe Luftvolumen, welches die „Spacer“ zwischen der Ober- und Unterseite aufweisen, bietet eine ausgezeichnete Voraussetzung für eine passive Klimatisierung. In der Polfadenzone findet ein Luftaustausch statt, bei dem die feuchte Luft direkt abtransportiert wird. Durch die besondere 3D-Struktur befindet sich ununterbrochen eine isolierende Luftschicht zwischen den Außenflächen.
Die 3D-Gewirke geben auf Druck hin federnd nach. Das Material zeichnet sich durch seine Langlebigkeit sowie seine leichte Verformbarkeit aus.
Zusammengefasst weisen Abstandsgewirke eine Reihe positiver Eigenschaften auf:
- hohe Atmungsaktivität
- hohe Rückstellkraft und Druckelastizität, nach Belastungen fällt der Stoff in seine Ursprungsform zurück
- weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten des Klimaverhaltens
- Ausgleich von Temperaturschwankungen
- Lärmabsorption
- leicht, reißfest und pflegeleicht
- vielseitig dessinierbar.
Durch ihre Eigenschaften werden Abstandsgewirke in vielfältigen Industriezweigen eingesetzt. Sie werden nicht nur als Schaumstoffersatz verwendet, sondern finden beispielsweise Anwendung in:
- Matratzen
- Medizintechnik
- Funktionstextilien
- Filtertechnik
- Schuhsohlen
- Automobilsektor
- Protektoren
- Polster
- Taucheranzügen
- Dämmschutz.
